Lokal handeln, global wirken:

Waldorfschulen verändern die Welt

1919 wurde die erste Waldorfschule in Stuttgart gegründet – 2019 wird „die Waldorfschule“ 100 Jahre jung! Heute gibt es über 1.100 Waldorf- (oder Waldorf-inspirierte) Schulen und knapp 2.000 Waldorfkindergärten in mehr als 70 Ländern. Und es werden immer mehr. Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, die Waldorfschule zeitgemäß weiterzuentwickeln und ihre globale Dimension stärker ins Bewusstsein zu rücken. Mit vielen Projekten auf allen Kontinenten. Seid gespannt und seid dabei: 100 Jahre sind erst der Anfang.

Waldorf 100-Projekte

Wir fördern die gegenseitige Wahrnehmung und Vernetzung (in den Schulen selbst, aber auch regional und über Grenzen hinweg), um eine lebendige internationale Verbundenheit zu schaffen, die heute so wichtig ist wie selten zuvor. Dazu starten wir ab sofort über einen Zeitraum von drei Jahren gemeinschaftsbildende Aktionen – große und kleine, komplexe und einfache, lehrreiche und unterhaltsame, so vielfältig wie die Welt, in der wir leben. Seid dabei, bringt Euch ein, zeigt Eure Welt. Zum Beispiel so:

Testimonials

Moritz Rinke

Moritz Rinke
Quelle: Rowohlt Verlag

"Vor ein paar Tagen telefonierte ich mit meiner früheren Englisch-Lehrerin aus der Waldorfschule Ottersberg, die auch die Theateraufführungen an der Schule betreute und inszenierte, zum Beispiel das 8. Klassenspiel. Sie muss mittlerweile um die 90 sein und hatte kurzerhand zum Hörer gegriffen, um mir zur Berufung an das Berliner Ensemble zu gratulieren. Ich hörte ihre alte, immer noch vertraute Stimme und es war, als stünde ich plötzlich wieder auf der Waldorfbühne und mitten in meiner Kindheit. Vermutlich ist es das, wofür ich meiner Schule so dankbar bin. Sie hat uns spielen lassen, sie hat uns länger spielen, probieren und phantasieren lassen als das für Schüler in einer vielleicht schon damals so leistungsfixierten Gesellschaft vorgesehen war. Und ich kann für mich sagen, dass ich dadurch alles gewonnen habe."

Moritz Rinke, in Worpswede geboren, ist einer der führenden Schriftsteller seiner Generation und leitet das Autorenprogramm am Berliner Ensemble.

Sarah Wiener

Sarah Wiener Bienenbotschafterin
Quelle Doris Heinrich Photography

"Bienen sind faszinierende, schöne und unverzichtbare Lebewesen, ein Superorganismus, von dem wir viel lernen können – weder Pflanzen noch Tiere könnten ohne die vielfältige Welt der Bienen überleben, auch nicht der Mensch. Unser Leben ist eng mit den Bienen verbunden. Der Biene geht es aber durch unsere Art von Landwirtschaft und oft auch durch die Bienenhaltung selbst schlecht. Ich freue mich sehr, dass das Projekt Waldorf 100 in jeder der über 1.000 Waldorfschulen weltweit mindestens ein Bienenvolk beheimaten möchte. Denn so können die Schülerinnen und Schüler ganz wunderbar die komplexen Zusammenhänge in unserem Ökosystem verstehen lernen. Und dass sich alle an dem Honig freuen können, finde ich natürlich auch klasse! Dafür bin ich sehr gerne Botschafterin und verbreite diese Idee, um biologische Vielfalt und ökologisches Verhalten zu unterstützen."

Sarah Wiener ist die Bienenbotschafterin von Waldorf100. Sie besuchte. eine Waldorfschule in Wien und ist heute eine bekannte Fernsehköchin. Darüber hinaus setzt sie sich mit ihrer Sarah Wiener Stiftung "Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen" ein.

Waldorf100 frei Haus

Erscheint ab September 2017

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Ergebisse

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