Kartentausch

Ort: weltweit
Initiator: Waldorf100
Start: Frühjahr 2017

Kontakt:
Waldorf100
Henning Kullak-Ublick
Hamburg, Germany
+49 (0)40 34107699-0
info@waldorf-100.org

Die Idee des Kartentausches ist so einfach wie schön: Wenn jede Waldorfschule auf der Welt jeder Waldorfschule auf der Welt nur eine einzige (echte!) Postkarte schickt, kommen in jeder Waldorfschule 1.100 an, aus aller Welt! Auf einer großen Pinnwand entsteht so in jeder Schule eine „Weltkarte“, die ihrem Namen Ehre und das „Netzwerk Waldorf“ greifbar macht. Ein millionenfacher Waldorf-Gruß rund um den Globus.

Damit das auch klappt, schicken wir jeder Waldorfschule ein Paket mit 1.200 Karten, auf die schon alle Adressen gedruckt sind. Die Rückseite bleibt frei, damit alle Schüler*’innen sie gestalten und natürlich den Namen und das Land ihrer Schule drauf schreiben können. So kann die ganze Schulgemeinschaft teilnehmen, denn damit es klappt, müssen alle mehr als eine Karte gestalten.

Außerdem richten wir einen Spendenfonds ein, damit auch Schulen, für die aufgrund ihrer finanziellen Möglichkeiten schon die Briefmarken eine unüberwindliche Hürde darstellen würden, teilnehmen können. Und: Natürlich drucken wir alle Karten mit umweltgerechten Farben und klimaneutral auf Blauer Engel-Papier.

Wenn alles klappt, geht´s schon in diesem Frühjahr los!

5 Kommentare

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  2. Waldorf fördert Post !! Wie nett !!
    Wenn 1200 Schulen je 1200 Postkarten verschicken und man von einem durchschnittlichen Mindest-Porto von 1.- Euro ausgeht, wären das NUR mal eben so Einemillionen-dreihundertvierzig-tausend Euro !!! Ich dächte, die Schulbewegung hätte sinnvollere Verwendung für ihr Geld. (Eine Spende an die „Freunde der Erziehungskunst“ ist sicher sinnvoller.)
    Allein die 25 Schweizer Schulen würden die PTT mit 28 500.- sfr unterstützen. Und ganz nebenbei, wie gross müsste diese Weltkarte dann sein, dass man auf dem winzigen Territorium der Schweiz 25 Postkarten unterbringt??
    Wer sich dieses Projekt ausgedacht hat, dem fehlt ganz offensichtlich jeglicher praktische Realitätssinn. Ich hoffe nur, es war kein Waldorfschüler! Mit freundlichen Grüssen, Christian von Esebeck

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    • Lieber Herr von Esebeck, man kann Ihre Rechnung natürlich auch noch weiterspinnen: In der Schweiz kostet eine Kugel Eis ca. 2 Schweizer Franken. Wenn also jedes Kind und jeder Erwachsene, die mit einer Waldorfschule verbunden sind, im Jahr 2017 eine Kugel Eis essen, sind das (mal angenommen, wir rechnen nur einen Elternteil) zusammen 114.000 CHF – was könnte man damit alles machen? Bitte sehen Sie mir diese kleine Spitzfindigkeit nach, aber mit einer solchen Rechnung kann man jede Initiative im Keim ersticken.
      Ich stelle deshalb mal eine Gegenrechnung auf: Wenn die Schüler*innen aller Waldorfschulen auf der Welt eine Postkarte (hoffentlich altersgemäß künstlerisch hochwertig) gestalten und diese Karten dann in jeder Schule ankommen, entsteht dadurch ein Weltbewusstsein, an dem alle beteiligt sind. Das ist in einer Zeit, in der alles auf Abschottung und Abwehr gestellt ist, sicher keine ganz unbedeutende Wirkung.
      Die „Freunde der Erziehungskunst“, die übrigens voll hinter diesem Projekt stehen, richten einen Fonds ein, an den sich Schulen wenden können, für die das Porto zu teuer ist. Ich glaube allerdings nicht, dass das auf eine der mittel- oder nordeuropäischen Schulen zutreffen wird.
      Richtig ist natürlich Ihr Einwand, dass unsere europäischen Länder (nicht nur die Schweiz) in Relation zur Anzahl der Waldorfschulen auf diesem Raum viel zu klein für eine maßstabsgerechte Weltkarte sind. Also: Hoffen wir, dass den Waldorfschüler*innern und ihren Lehrer*innen etwas einfällt … (Kleiner Tipp vorab: In dem Begleitschreiben zu den Karten, die wir zwischen Ostern und den Sommerferien mit den schon eingedruckten Adressen an alle Waldorfschulen verschicken, gibt es dazu eine Idee.)
      Und um gleich noch ein weiteres Bedenken vorwegzunehmen: Die Postkarten werden klimaneutral aus 100% Recyclingpapier hergestellt und mit Farben bedruckt, die keine ökologischen Schäden hinterlassen.
      Also lassen wir uns doch mal überraschen, ob wirklich alles schiefgeht oder ob daraus etwas Besonderes entsteht!
      Viele Grüße, Ihr Henning Kullak-Ublick

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  3. Das klingt nach einem wunderbaren Projekt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir uns daran beteiligen.
    Aber wie funktioniert es genau? Bekommt man die 1200 Blanko-Karten kostenfrei zur Verfügung gestellt oder zahlt man dafür auch bereits etwas? Um den Versand kümmert sich dann jede Schule selber?
    Und wie ist zur Zeit das Interesse an dieser Aktion? Es macht natürlich nur Sinn, wenn sich möglichst viele Schulen beteiligen…

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    • Liebe Frau Gödecke, Ihre Schule bekommt zwischen Ostern und den Sommerferien ein Paket mit 1.200 Postkarten, die alle bereits die Adressen aller anderen Waldorfschulen auf der Welt-Schul-Liste eingedruckt haben. Auf der Hauptseite können die Karten – so schön wie möglich – von den Schülerinnen und Schülern gestalten werden, dann müssen sie nur noch frankiert werden und ab geht die Post!
      Wenn alle mitmachen, wird das eine großartige Sache! Jedem Paket liegt eine kurze „Gebrauchsanweisung“ bei, in der wir die wichtigsten Fragen hoffentlich beantwortet haben.
      Viele Grüße, Ihr Henning Kullak-Ublick

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