Drama „Wo ist der Mensch?“

In jedem Jahrhundert stellt sich die Frage nach dem Wesen des Menschen in seiner Zeit wieder neu. Goethe ging ihr im „Faust“, Ibsen in „Peer Gynt“ nach, und mit der technischen Revolution der Gegenwart und der Globalisierung stellt sie sich so existenziell wie nie zuvor.

Das Drama-Projekt will in Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Künstler/innen ein Bühnenwerk für Oberstufen entstehen lassen, das an allen Schulen inszeniert werden kann.

Ausschreibung – Dramawettbewerb „Wo ist der Mensch?“

Alle großen Dramen erzählen von Figuren und ihren Geschichten. Sie entwerfen Charaktere und ihre tragischen, komischen oder absurden Schicksale. Und doch erscheinen im zeitgenössisches Theater und Drama immer seltener Menschen und ihre Geschichten, vielmehr verschwinden sie hinter angeblich postdramatischen Konstruktionen, die unsere Welt nicht mehr für erzählbar halten.

Für die einzureichenden Stücke soll nur Folgendes gelten: Ein Menschendrama mitten aus unserer bewegten, hochdramatischen Zeit, die so viel auf ihre humanen Werte und modernen Errungenschaften setzt und doch mehr und mehr aus den Fugen gerät. Es gibt viele Themen, es gibt viele Fragen und es gibt bestimmt keine Antworten. Und am Ende wissen wir nicht einmal, ob wir in einer Zeit der Komödie oder Tragödie leben.

Das gewünschte, bühnentaugliche Drama kann in allen möglichen Spielformen geschrieben sein. Das Figurenpersonal soll neben kleineren und mittleren Figuren mindestens fünf bis sieben größere Bühnenrollen bieten, so dass auch eine Schulklasse das Stück aufführen könnte. Geplant ist eine Aufführung im Rahmen des 100jährigen Jubiläums der Waldorfschulen (Centenniumsfeier). Ebenso soll das Stück 2019 und 2020 weltweit für Klassenspiele tantiemenfrei aufführbar sein, unberührt ist davon die offizielle Uraufführung und Inszenierung an einem deutschsprachigen Theater.

Die Autoren sollen mindestens ein bereits uraufgeführtes Theaterstück vorweisen, beziehungsweise einen Roman oder eine Erzählung in einem deutschsprachigen Verlag publiziert haben.

Das Preisgeld der Waldorfschulen für das neue Drama ist mit 25.000 € dotiert. Der Einsendeschluss ist der 01.10.2018. Einsendungen an:

Die Jury besteht aus vier ehemaligen Waldorfschülern: den Schauspielerinnen Karoline Eichhorn und Katja Weitzenböck, dem Regisseur und Schauspieler Samuel Weiss und dem Schriftsteller und Dramatiker Moritz Rinke.

Ein Projekt von

Waldorf100

Hamburg, Germany

Ort:
weltweit
Start:
Mitte 2017

Kontakt:

Waldorf100

Henning Kullak-Ublick

Hamburg, Germany

+49 (0)40 34107699-0

info@waldorf-100.org

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